Kleine Anfrage Radwegsanierungen

Diesen Sommer wurde die Hauptstrasse Biberist-Solothurn in verschiedenen Etappen saniert:
Strasse, Busspur, Trottoirs und die Velostreifen. Die Strecke ist von allen Verkehrsteilnehmenden
stark frequentiert und die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Bei der Freigabe der
neuen Veloführung Ende Mai 2016 im Bereich Enge präsentierte sich eine unhaltbare Situation:
Hopsen über die Auf- und Abgänge war angesagt.
Die Verkehrsführung, speziell im Bereich der Einmündung Fliederweg, war für Velofahrende
absolut schikanös und wurde nach heftigen Reaktionen zum Glück korrigiert. Leider blieben
die steilen Randsteine stadtauswärts bestehen.
Nach den Herbstferien wurde nun der Strassenabschnitt vor dem Kreisel für den Veloverkehr
freigegeben und – oh Schreck – die Auf- und Abgänge sind wieder mit denselben gefährlichen,
steilen und sicher nicht velofreundlichen Randsteinen ausgeführt.
Nach der Freude über die erfolgte Korrektur im Sommer ist die Ernüchterung jetzt besonders
gross. Ich bitte den Regierungsrat in diesem Zusammenhang, folgende Fragen zu beantworten:
1. Was hat den Ausschlag gegeben, die neue Verkehrsführung Eingang Fliederweg nochmals
umzubauen?
2. Welche Stellen waren involviert und wurden in die Lösungsfindung einbezogen?
3. Weshalb wurde nach den Erfahrungen im Bereich „Enge“ nicht die gesamte Veloführung
nochmals überprüft und nach Alternativen für die unsäglichen, steilen Auf- und Abgänge
gesucht?
4. Wie wird die Instandsetzung des neuen Strassenabschnitts in Hinblick auf die Veloführung
ausgewertet, und welche Lehren werden für künftige Sanierungen

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