Interpellation: Jüngere Menschen sind in Alters- und Pflegeheimen fehlplatziert

Leider gibt es im Kanton Solothurn kaum spezialisierte Pflegeplätze für jüngere Menschen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation auf intensive Pflege angewiesen sind. Mögliche Beispiele sind schwer behinderte MS Patienten (Multiple Sklerose), Wachkomapatienten, hohe Tetraplegiker und andere schwere Erkrankungen und Unfallfolgen. Können wir davon ausgehen, dass der Regierungsrat unsere Haltung teilt, dass jüngere Menschen, die auf eine intensive Pflege angewiesen sind, in einem Altersheim aus verschiedensten Gründen fehlplatziert sind? Leider fehlen im Kanton Solothurn entsprechende Plätze, was lange Wartefristen auf einen geeigneten Platz und ausserkantonale Platzierungen und leider auch die Lösung in Alters- und Pflegehei- men immer wieder nötig macht. Es ist nicht die Aufgabe des Kantons, solche Institutionen selber zu betreiben. Private Trägerschaften müssen aber aktiv unterstützt werden, damit neue Lösungen gefunden werden können. Insbesondere die Realisierung eines Startkapitals stellt sich für neue Institutionen als hohe Hürde dar. Weitere Geldgeber warten meistens die klare Stellung des Kantons ab.

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